Gitarren

Eine Gitarre entsteht

Werdegang der Folkgitarre Nr. 345 – Baujahr 2004.
Die Entstehungsgeschichte dieser Gitarre in Bildern.

 

 

Nachdem Decke und Boden aus zwei Teilen zusammengefügt wurde, werden sie entsprechend der Form ausgesägt.

Mit Hobel und Ziehklinge werden Decke und Boden auf die gewünschte Stärke gebracht.

 

Für die Schalllocheinlage werden verschiedenfarbige Furniere aufeinandergeleimt, um ein individuelles Muster zu bekommen. Diese Arbeit ist sehr arbeitsintensiv – für ein Schallloch benötigt man mehrere Stunden.

 

Die einzelnen Segmente des Musters müssen genau aneinandergepasst werden. Zusätzlich kommen noch verschiedene Einlegeadern um das Holzmosaik dazu.

 

Einlagen für Schalllöcher werden heutzutage preiswert maschinell hergestellt. Eine von Hand hergestellte Einlage, ist eine Seltenheit und eigentlich fast unbezahlbar.

 

Eine von Hand hergestellte Schalllocheinlage ist ein kleines Kunstwerk, dem man es oft nicht ansieht.

 

Hier werden auf den Boden die Balken aufgeleimt, sie dienen der Verstärkung und bringen den Boden durch die Wölbung unter Spannung.

 

Nach allen Leimarbeiten sind immer lange Trockenpausen nötig. Die Balken Konstruktion ist wesentlich verantwortlich für den späteren Klang der Gitarre, sie müssen fein ausgearbeitet und geschliffen werden.

 

Die Zarge wird befeuchtet und mit einem Biegeeisen durch Hitze in die gewünschte Form gebracht.

 

Der fertige Zargenkranz, hier mit eingeleimtem Ober- und Unterklotz, sowie den Reifchen zur Vergrößerung der Leimfläche mit Decke und Boden und den Konsolen für die Stabilität der massiven Ahornzarge, wird auf die Decke aufgeleimt.

 

Hier Einblicke in die Gitarre ohne Schraub- und Klemmzwingen.

 

In eine ausgefräste Nut wird eine Zier-Einlage eingeleimt. Die Einlage ist nicht nur Zierte, sie schützt auch das Instrument vor Rissen und fängt Stöße ab.

 

Hier sieht man den Querschnitt der Randeinlage. Die Aussparung für den Hals im Oberklotz nennt man Schwalbenschwanz. Auch diese Arbeit ist reine Handarbeit.

 

Die Aussparung  im Oberklotz wird Stück für Stück mit Kreide am Halsfuß angepasst.

 

Der Halsfuß sitzt. In den Hals wird eine Aluminiumstange eingepasst, die beim Anspannen dem Saitenzug entgegenwirkt und dadurch spätere Korrekturen am Griffbrett ermöglicht.

 

Der Hals wird mit Hobel, Ziehklinge, Raspel und Schleifpapier auf die richtige Stärke gebracht.

 

Der Oktavbund erhält eine besondere Verzierung aus Perlmutter.

 

Licht im Hintergrund zeigt, wie dünn der Boden ist.
( -2 mm)

 

Ein Steg wird individuell hergestellt. Die Aussparung für die Stegeinlage muss exakt sein, um eine spätere Oktavreinheit zu garantieren.

 

Die fertige Gitarre mit eingebautem Tonabnehmer.
Fertiggestellt im Juni 2004.

 

Materialliste für Gitarre 345

Decke: Weißtanne vom Feldberg Boden + Zargen: geflammter Ahorn Hals: Ahorn mit Birnbaum und Kirschbaum verleimt Kopfplatte: Ahorn Griffbrett + Steg: Zwetschge Steg- Stöckerle: Palisander mit Perlmutterauge äußere Randeinlage: Zwetschge Ober-, Unterklotz: Fichte Bebalkung: Fichte Reifchen: Fichte Griffbretteinlagen: Perlmutter Bünde: Neusilber, doppelfederhart Mechanik: Schaller vergoldet 503a Tonabnehmer: B-Band, BB-29L + BB-1470 |  + BB-A6 Preamp, 3-Band  | EQ, zwei Signale Besaitung: D´Addario Phospor-Bronce

Eine Gitarre entsteht

Werdegang der Folkgitarre Nr. 345 – Baujahr 2004.
Die Entstehungsgeschichte dieser Gitarre in Bildern.

Nachdem Decke und Boden aus zwei Teilen zusammengefügt wurde, werden sie entsprechend der Form ausgesägt.

Mit Hobel und Ziehklinge werden Decke und Boden auf die gewünschte Stärke gebracht.

Für die Schalllocheinlage werden verschiedenfarbige Furniere aufeinandergeleimt, um ein individuelles Muster zu bekommen. Diese Arbeit ist sehr arbeitsintensiv – für ein Schallloch benötigt man mehrere Stunden.

Die einzelnen Segmente des Musters müssen genau aneinandergepasst werden. Zusätzlich kommen noch verschiedene Einlegeadern um das Holzmosaik dazu.

 

Einlagen für Schalllöcher werden heutzutage preiswert maschinell hergestellt. Eine von Hand hergestellte Einlage, ist eine Seltenheit und eigentlich fast unbezahlbar.

Eine von Hand hergestellte Schalllocheinlage ist ein kleines Kunstwerk, dem man es oft nicht ansieht.

Hier werden auf den Boden die Balken aufgeleimt, sie dienen der Verstärkung und bringen den Boden durch die Wölbung unter Spannung.

Nach allen Leimarbeiten sind immer lange Trockenpausen nötig. Die Balken Konstruktion ist wesentlich verantwortlich für den späteren Klang der Gitarre, sie müssen fein ausgearbeitet und geschliffen werden.

Die Zarge wird befeuchtet und mit einem Biegeeisen durch Hitze in die gewünschte Form gebracht.

Der fertige Zargenkranz, hier mit eingeleimtem Ober- und Unterklotz, sowie den Reifchen zur Vergrößerung der Leimfläche mit Decke und Boden und den Konsolen für die Stabilität der massiven Ahornzarge, wird auf die Decke aufgeleimt.

 

Hier Einblicke in die Gitarre ohne Schraub- und Klemmzwingen.

 

In eine ausgefräste Nut wird eine Zier-Einlage eingeleimt. Die Einlage ist nicht nur Zierte, sie schützt auch das Instrument vor Rissen und fängt Stöße ab.

 

Hier sieht man den Querschnitt der Randeinlage. Die Aussparung für den Hals im Oberklotz nennt man Schwalbenschwanz. Auch diese Arbeit ist reine Handarbeit.

 

Die Aussparung  im Oberklotz wird Stück für Stück mit Kreide am Halsfuß angepasst.

 

Der Halsfuß sitzt. In den Hals wird eine Aluminiumstange eingepasst, die beim Anspannen dem Saitenzug entgegenwirkt und dadurch spätere Korrekturen am Griffbrett ermöglicht.

 

Der Hals wird mit Hobel, Ziehklinge, Raspel und Schleifpapier auf die richtige Stärke gebracht.

 

Der Oktavbund erhält eine besondere Verzierung aus Perlmutter.

 

Licht im Hintergrund zeigt, wie dünn der Boden ist.
( -2 mm)

 

Ein Steg wird individuell hergestellt. Die Aussparung für die Stegeinlage muss exakt sein, um eine spätere Oktavreinheit zu garantieren.

 

Die fertige Gitarre mit eingebautem Tonabnehmer.
Fertiggestellt im Juni 2004.

 

Materialliste für Gitarre 345

Decke: Weißtanne vom Feldberg Boden + Zargen: geflammter Ahorn Hals: Ahorn mit Birnbaum und Kirschbaum verleimt Kopfplatte: Ahorn Griffbrett + Steg: Zwetschge Steg- Stöckerle: Palisander mit Perlmutterauge äußere Randeinlage: Zwetschge Ober-, Unterklotz: Fichte Bebalkung: Fichte Reifchen: Fichte Griffbretteinlagen: Perlmutter Bünde: Neusilber, doppelfederhart Mechanik: Schaller vergoldet 503a Tonabnehmer: B-Band, BB-29L + BB-1470 |  + BB-A6 Preamp, 3-Band  | EQ, zwei Signale Besaitung: D´Addario Phospor-Bronce